Verena Hubertz mit EURESA Gründern Gregor Demmer und Johannes Nicknig

Ideen für die Region: Verena Hubertz zu Besuch

  • Patrick Hausen
  • Blog

Trotz ihrer erst 32 Jahre ist Verena Hubertz weit über ihre Heimatstadt Konz hinaus bekannt: Sie hat die preisgekrönte und weit über 20 Millionen Mal heruntergeladene App “Kitchen Stories” mitgegründet. Nun lässt sie ihr Berliner Start-up hinter sich, um für den Bundestag zu kandidieren. Dort will sich die SPD-Politikerin auch und vor allem dem Thema Digitalisierung widmen. Da lag es nahe, sich einmal zu treffen und auszutauschen.

Gemeinsamer Freund stellt Kontakt her

Konz und Saarburg liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Dennoch kannten sich Verena Hubertz und die EURESA Gründer Johannes Nicknig und Gregor Demmer bisher nicht persönlich. Das sollte sich ändern und so hat Verena den Kontakt zu uns über einen gemeinsamen Freund aufgebaut. Es war nicht ganz leicht, einen Termin zu finden, an dem alle Parteien Zeit hatten, hat aber letztlich doch geklappt. Und so kam die designierte Bundestagskandidatin der SPD Trier und Trier-Saarburg am Freitag, den 23. April 2021, nachmittags zu uns.

Da das Wetter mindestens so gut wie die Laune der Beteiligten war und am Folgetag die neuen Ausgangsbeschränkungen der Bundesnotbremse im Landkreis Trier-Saarburg greifen sollten, entschieden sich Verena, Gregor und Johannes nach einer Führung durch unsere Räumlichkeiten, eine Runde durch Saarburg zu spazieren. Rund um den Wasserfall kamen sie dabei erstmals mit dem Thema Digitalisierung in Kontakt, hat die Stadt doch kürzlich dort und an weiteren Stellen insgesamt 20 kostenlose WLAN Hotspots eingerichtet.

Auf dem Rückweg zu unseren Büros sind Verena, Gregor und Johannes am Haus Warsberg, einem von der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell genutzten, denkmalgeschützten Gebäude, vorbeigekommen – ein guter Aufhänger, um die Gedanken und Erfahrungen zum beziehungsweise mit dem Thema “Digitalisierung der Verwaltung” auszutauschen.

Erfahrungsaustausch und Parallelen

Zurück in unseren Räumlichkeiten haben Gregor und Johannes ihrem Gast die inzwischen 10-jährige gemeinsame Gründergeschichte erzählt: Kennengelernt hat sich unser Führungsduo an der Universität Trier. Noch während ihres BWL-Studiums gründeten Gregor und Johannes eine Medienagentur. Bei der Recherche für einen Familienurlaub kam Johannes auf die Idee, eine Reiseplattform zu programmieren und als Kreuzfahrt-Vermittler tätig zu werden – der Grundstein für EURESAreisen war gelegt. Im Laufe der Jahre sollte das Unternehmen zu einer der größten Kreuzfahrt-Agenturen im deutschsprachigen Raum werden und zahlreiche Auszeichnungen abräumen, unter anderem den AIDA Smiling Star Reisebüro-Award in der Kategorie „Bestes AIDA Team“ im Jahr 2018.

Als die Corona-Krise im vergangenen Jahr zuschlug und die Touristik in einen bis heute andauernden “Winterschlaf” versetzte, haben Gregor und Johannes erkannt, dass jede Krise auch eine Chance birgt. Zunächst haben wir die EURESA Wurzeln als Agentur wiederbelebt und bieten vielfältige Leistungen, darunter zum Beispiel 360-Grad-Fotografie, onlinebasierte Ticketlösungen, Webdesign, Layout & Kreation, für Kunden aus verschiedensten Branchen an.

Auf diesem Wege ist zum Beispiel eine coronaregelkonforme Ticketlösung für einige Schwimmbäder rund um Saarburg entstanden, die auch aufseiten von Sportvereinen Begehrlichkeiten geweckt hat und im Oktober letzten Jahres in der neu gegründeten Total Fansports GmbH aufgegangen ist.

Mit dem Thema Gründen kennt sich Verena Hubertz natürlich bestens aus und so ergab sich ein reger Erfahrungsaustausch. Dabei wurden einige Parallelen zwischen der Geschichte der von ihr mit gegründeten App Kitchen Stories auf der einen und der gemeinsamen Gründungsgeschichte von Johannes und Gregor deutlich.

Ideen für die #startupregion

Daraufhin richtete sich der Fokus des Gesprächs auf die politischen Ziele von Verena Hubertz und ihre Lust darauf, ein neues Abenteuer anzugehen. Natürlich haben uns vor allem ihre Ziele in Bezug auf Digitalisierungs-Themen und Start-up-Förderung interessiert. Ihre Ideen klingen spannend und vielversprechend:

Unter anderem plant die junge Politikerin, die Start-ups in der Stadt Trier künftig mit denen im Landkreis Trier-Saarburg zu verzahnen und hier gemeinsam Synergien und Netzwerke zu nutzen. Auch will sie sich für einen Bürokratieabbau beim Gründen einsetzen und die finanziellen Rahmenbedingungen für GründerInnen durch die Einführung eines Chancenkontos verbessern. Besonderen Wert legt Verena Hubertz auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Steigerung der Investitionen in von Frauen geführte Start-ups.

Beim abschließenden Pizzaessen haben Johannes und Gregor ihr bereits viel Erfolg für ihren privaten und politischen Weg gewünscht, hier tun wir es nochmal schriftlich: Danke für deinen Besuch und alles Gute, liebe Verena!

Start-up, Gründer, Netzwerken, Wirtschaft, Politik

Patrick Team EURESA
Autor: Patrick Hausen  
Leiter Marketing & Kommunikation
Patrick ist bei EURESA für Marketingkonzepte und Content verantwortlich. Der Politik- und Sprachwissenschaftler hat sich zum Online-Redakteur weitergebildet und setzt sich hauptsächlich mit den Themen SEO, SEA und Social Media Marketing auseinander.

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